Grundsätze des Ratschlags
- Wir sind ein überparteiliches und vielfältiges Forum aller, die sich Sorgen um die Zukunft unserer Erde machen. Gleichberechtigt und demokratisch arbeiten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen der Umweltbewegung, Bürgerinitiativen, politischer Parteien, Wissenschaftler, Jugendliche, Produzenten fortschrittlicher Umwelttechnologien, Landwirte sowie aktive Menschen aus Arbeiterbewegung und sozialen Bewegungen zusammen und bringen gleichberechtigt ihre Standpunkte und Erfahrungen ein.
- Es gilt der Grundsatz der weltanschaulichen Offenheit.
- Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat das Recht, sich mit seinen Ideen und Meinungen einzubringen und ist aufgerufen, sich entsprechend seinen Möglichkeiten an der Gesamtverantwortung für den Umweltratschlag zu beteiligen.
- Wir entwickeln eine demokratische Streitkultur zur Klärung von Meinungsverschiedenheiten. Beschlüsse und Resolutionen werden demokratisch erörtert und möglichst einvernehmlich gefasst und publiziert. Alle Versammlungen fassen ihre wesentlichen Ergebnisse und Standpunkte zusammen, ggf. einschließlich konträrer Positionen und Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten.
- Der Ratschlag steht auf der Grundlage internationaler Solidarität und Zusammenarbeit. Faschistische, rassistische und fanatisch-religiöse Bestrebungen sind ausgeschlossen.
- Der Umweltratschlag ist finanziell unabhängig und finanziert sich selbstständig.
- Auf dem Ratschlag wird ggf. eine Koordinierungsgruppe gewählt, die einen nächsten Ratschlag organisiert.
- Der Umweltmarkt ist ein Bestandteil des internationalen Ratschlags.



















