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Presseerklärung Umweltaktionsbündnis Saarbrücken vom 2. Februar 2012

Internationaler Umweltaktionstag am 11.2.12.

Aus Anlass des ersten Jahrestages der atomaren Katastrophe in Fukushima bringen die Umweltbewegungen ihren Protest am 11.2.12 erneut auf die Straße. In ganz Europa werden zu den Großdemonstrationen am Jahrestag selbst, dem 11.3. aufgerufen. Bis heute haben die Verantwortlichen die Prozesse dreier Kernschmelzen in den Fukushima-AKW’s nicht im Griff. Sie  verursachen  durch skrupellose Verharmlosung in nicht gekanntem Ausmaß Strahlenschäden, Krebstote, missgebildete Menschen, Erbgutschäden und begehen somit Verbrechen an Mensch und Natur.

Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 in Deutschland können wir uns nicht zufrieden geben, weil die Gefahr solcher Katastrophen bleibt, bis das letzte AKW auf der Welt abgeschaltet ist. Zusätzlich wird ständig neuer atomarer Müll produziert, für den es kein Endlager gibt und weil ein Ausstieg solange rückgängig gemacht wird, wie noch AKW’s am Netz sind. Wir lassen uns auch nicht den Bären aufbinden, weniger AKW’s müsse mehr Verbrennung von Kohle, Gas und Öl zur Energiegewinnung und damit mehr CO-2-Ausstoß zur Folge haben.

Der Kampf gegen die weitere Zerstörung unserer Lebensgrundlagen kann nicht von der Erzielung maximaler Profite abhängig gemacht werden.

  • Wir sind hoch erfreut, dass die Anti-AKW-Bewegung international angewachsen ist, insbesondere in Japan.
  • Wir verstehen uns als Teil dieser internationalen Bewegung.
  • Wir fordern die Leser auf, sich an den Protesttagen zu beteiligen.
  • Wir fordern insbesondere alle anderen Initiativen, die sich für den Umweltschutz engagieren, am 11.2. mitzumachen!
  • Nehmt an der Demo gegen das AKW Cattenom am 11.3. in Schengen teil!

Wir bleiben dabei:

  • AKW’s sofort abschalten!
  • Für einen grundsätzlichen Wandel in der Energiepolitik!
  • Vollständige Umstellung auf regenerative Energien!