2. Internationaler Umweltratschlag: gelungener Aufbruch zu einer international verbundenen aktiven Umweltbewegung
Am 8./9.Oktober nahmen 580 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Ländern am 2. Internationalen Umweltratschlag in Gelsenkirchen teil.
In zwei Plenumsdiskussionen, neun Foren und dreizehn Workshops zu den vielfältigsten Themen der Umweltbewegung fand
ein intensiver Erfahrungsaustausch der Teilnehmer statt. Es kamen Menschen aus verschiedenen Bürgerinitiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften, kommunalpolitischen Initiativen und Parteien, aus der Frauenbewegung, internationalen Solidaritätsarbeit, Migrantenorganisationen, Jugendliche, Landwirte, Umweltunternehmen, Künstler, Wissenschaftler und interessierte Bürger.
Angesichts der akuten Bedrohung der Lebensgrundlagen und der Zukunft der heutigen und kommenden Generationen durch die Entwicklung zu einer globalen Umweltkatastrophe wurde die Herausforderung, rasch zu handeln, einmütig angenommen.
Abschlusserklärung des 2. Internationalen Umweltratschlags
Am 8./9. Oktober 2011 trafen sich 580 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gelsenkirchen zum 2. Internationalen Umweltratschlag. Darunter waren internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem aus Brasilien, Chile, Japan, Niederlande, Peru, Schweiz, Sri Lanka, Südafrika, Türkei, Ukraine und USA. In zwei Plenumsdiskussionen, 10 Foren und 14 Workshops wurde diskutiert:
Die Menschheit steht an einem Scheideweg: Die Lebensgrundlagen und die Zukunft der heutigen und zukünftiger Generationen sind unmittelbar in Frage gestellt. Es entwickelt sich die ernste Möglichkeit, dass die Menschheit auf diesem Planeten nicht überleben kann. Diese dramatische Situation stellt die internationale Umweltbewegung vor die Herausforderung, eine neue Qualität der weltweiten, dauerhaften und verlässlichen Zusammenarbeit zu entwickeln.
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